Etiketten auf Rolle drucken lassen
Tipps: Etiketten auf Rolle drucken lassen
Vor der ersten Bestellung von Rollenetiketten tauchen fast immer dieselben fünf Fragen auf. Hier finden Sie die Antworten, damit Ihre Konfiguration beim ersten Versuch passt.
1. Etikettieren Sie von Hand oder mit der Maschine?
Für das Etikett selbst macht das keinen Unterschied. Für die Rolle schon. Eine Etikettiermaschine nimmt nur Rollen auf, die zu ihr passen. Klären Sie deshalb vor der Bestellung drei Werte:
- Kerndurchmesser. Die meisten Maschinen brauchen 40 mm oder 76 mm.
- Maximaler Außendurchmesser der Rolle. Er bestimmt, wie viele Etiketten auf eine Rolle dürfen.
- Wickelrichtung. Also ob die Etiketten außen oder innen auf der Rolle liegen und welche Kante zuerst abläuft.
Alle drei Angaben stehen im Handbuch Ihrer Maschine. Fehlt das Handbuch, fragen Sie den Hersteller. Das kostet Sie fünf Minuten und erspart Ihnen eine Rolle, die nicht in den Spender passt.
Wenn Sie von Hand etikettieren, sind Sie bei diesen Werten frei.
2. Lohnt sich die Rolle auch bei kleinen Auflagen?
Ja. Sie können Etiketten auf Rolle drucken lassen, ohne gleich mehrere tausend Stück abzunehmen. Los geht es ab 250 Stück.
Ein Tipp für die Planung: Stellen Sie im Konfigurator zwei oder drei Auflagen nacheinander ein, zum Beispiel 250, 500 und 1.000 Stück. Sie sehen den Preis sofort und können entscheiden, welche Menge zu Ihrem Bedarf passt.
3. Was tun, wenn es schnell gehen muss?
Ob ein Auftrag sofort starten kann, entscheidet sich bei den Druckdaten. Wenn Ihre Datei beim Hochladen stimmt, gibt es keine Rückfrage.
- Legen Sie die Datei im Endformat mit Beschnittzugabe an.
- Arbeiten Sie im Farbmodus CMYK.
- Betten Sie die Schriften ein oder wandeln Sie sie in Pfade um.
- Wählen Sie im Konfigurator die Express-Option, wenn der Termin eng ist.
Die genauen Vorgaben finden Sie in der Anleitung Druckdaten für Etiketten auf Rolle. Drucken Sie auf transparentem Material, brauchen Sie für deckende Farben zusätzlich eine weiße Deckschicht. Wie das geht, steht im Beitrag Weißdruck richtig anlegen.
4. Welches Material passt zu Ihrem Etikett?
Fangen Sie bei der Oberfläche an. Mit vier Fragen grenzen Sie die Auswahl schnell ein:
- Matt oder glänzend?
- Papier oder Folie? Folie aus Polypropylen ist die richtige Wahl, wenn das Etikett Feuchtigkeit ausgesetzt ist.
- Weiß, transparent oder silberfarben?
- Sollen Goldtöne oder Metallicfarben ins Motiv?
Zu einigen dieser Punkte gibt es eigene Beiträge im Magazin. Für durchsichtiges Material lesen Sie transparente Aufkleber auf Rolle. Wie Sie einen Goldton ohne Sonderfarbe anlegen, zeigt Gold in CMYK anlegen. Und wenn Sie wissen möchten, aus welchen Schichten ein Etikett besteht, hilft der Beitrag Woraus ein Etikett besteht.
Suchen Sie Material aus dem Bereich Öko-Druck, finden Sie es unter Öko Etiketten.
5. Welches Etikett für welche Anwendung?
Oft ist die Anwendung der schnellste Weg zum passenden Etikett. Die häufigsten Fälle:
- Wein: Etiketten für Weinflaschen
- Bier, Saft und andere Getränke: Etiketten für Flaschen
- Lebensmittel und ihre Verpackungen: Etiketten für Lebensmittel
- Tiefkühlware: Tiefkühletiketten
- Technik und Logistik: Barcode-Etiketten und nummerierte Etiketten
Ist Ihre Anwendung nicht dabei, sehen Sie alle Etiketten im Überblick.
Wenn Sie diese fünf Fragen beantwortet haben, steht Ihre Konfiguration. Dann fehlt nur noch Ihr Motiv.
