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Beratung für Lohnabfüller

Etiketten für Lohnabfüller

Fremde Marken, wechselnde Aufträge und eine Anlage, die nicht stehen darf: Als Lohnabfüller tragen Sie das Risiko für Etiketten, die Sie nicht selbst gestaltet haben. Diese Seite zeigt, wie Sie Vorgaben, Rollenwerte und Rückverfolgung sauber im Griff behalten.

Ihre Vorteile auf einen Blick

✔ Rollenwerte nach Vorgabe Ihrer Anlage ✔ Etiketten für viele Auftraggeber parallel
✔ Kleinmengen für Nacharbeit und Muster ✔ Barcode-Etiketten für die Zuordnung je Auftrag
✔ Probedruck vor jeder neuen Serie ✔ Seit 2003 Etiketten aus eigener Produktion
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4

Etikettenarten für den Betrieb

ab 250

Stück je Sorte

alle Aufträge

in einer Bestellung

seit 2003

Partner für Abfüllbetriebe

0 Euro

Versand in Deutschland

Vier Bausteine für Anlage, Nacharbeit und Nachweis

Im Lohnauftrag zählen andere Dinge als in der eigenen Marke: dass die Rolle läuft, dass Nacharbeit möglich ist und dass jede Charge nachweisbar bleibt.

Etiketten auf Rolle

Die Grundform für jede Anlage. Wickelrichtung und Kern legen Sie passend zu Ihrem Etikettierer fest, den Außendurchmesser teilen Sie uns per E-Mail mit.

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Barcode-Etiketten

Für Identifikation und Rückverfolgbarkeit. Codes können Artikel, Charge oder Auftrag im betrieblichen System eindeutig zuordnen.

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Blickdichte Etiketten

Zum Umetikettieren von Bestandsware. Die alte Kennzeichnung scheint nicht durch, es sind keine zwei Angaben gleichzeitig sichtbar.

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Probedruck

Für neue Motive, Gebinde oder Materialien: Originalmaterial und Stanzung vor der Serie praktisch prüfen.

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Wie Lohnabfüller ihren Betrieb takten

Ein Lohnabfüller arbeitet nicht an einem Sortiment, sondern an einem Kalender. In derselben Woche laufen ein Reiniger für den einen Kunden, ein Sirup für den nächsten und eine Kleinserie für ein Start-up. Zwischen den Aufträgen steht jedes Mal die Reinigung und das Umrüsten der Anlage, und diese Zeit ist teuer.

Etiketten greifen direkt in diesen Takt ein. Passt die Rolle nicht auf die Achse oder läuft sie falsch herum an, steht die Linie, obwohl Produkt und Gebinde bereit sind. Deshalb sind hier die technischen Werte wichtiger als jede Gestaltungsfrage, denn die Gestaltung kommt ohnehin vom Auftraggeber.

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Vom Auftragseingang bis zur Palette

Der typische Ablauf beginnt mit Daten, die nicht aus dem eigenen Haus stammen. Der Auftraggeber liefert Druckdaten in unterschiedlicher Qualität, manchmal ohne Beschnitt, manchmal in einem Farbraum, der für den Etikettendruck nicht passt. Wer das erst beim Rüsten bemerkt, verliert schnell Produktionszeit.

Danach folgt die Abfüllung, und am Ende steht die Palette mit fertiger Ware, die häufig direkt zum Handel des Auftraggebers geht. Muss bereits abgefüllte Bestandsware nach einer Änderung der Kennzeichnung umetikettiert werden, darf die bisherige Kennzeichnung nicht durchscheinen.

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Verantwortung zwischen Auftraggeber und Betrieb

Im Lohnauftrag sollten die Zuständigkeiten zwischen Auftraggeber und Abfüllbetrieb vor Produktionsbeginn eindeutig festgelegt sein. Dazu gehören die Freigabe von Rezeptur und Kennzeichnung, die bereitgestellten Druckdaten, die Produktionsdokumentation und die Rückverfolgbarkeit. Wer welche rechtliche Verantwortung trägt, hängt vom Produkt und der konkreten Rollenverteilung ab. Sinnvoll ist eine dokumentierte Freigabe jedes Etikettenmotivs vor dem Start.

Für uns gilt dabei dieselbe klare Linie: Unser Datencheck ist kostenlos, prüft aber ausschließlich die technische Druckbarkeit der Datei, also Auflösung, Farbraum, Beschnitt und Stanzkontur. Ob die Angaben Ihres Auftraggebers vollständig und rechtlich korrekt sind, prüfen wir nicht und können wir nicht zusichern. Diese Verantwortung bleibt beim Inverkehrbringer.

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Welche Werte Sie je Auftrag festhalten sollten

Die Zusammenstellung zeigt, welche Angaben eine Nachbestellung ohne Rückfragen möglich machen.

Angabe Warum sie zählt Wo sie herkommt
Wickelrichtung Falsche Richtung stoppt den Spender Datenblatt oder Muster der Anlage
Innendurchmesser des Kerns Rolle muss auf die Achse passen Messung an der laufenden Rolle
Maximaler Außendurchmesser Aufnahme hat eine Obergrenze Herstellerangabe des Etikettierers
Bahnbreite Muss zur Führung der Anlage passen Anlagenangabe oder Referenzrolle
Etikettenabstand auf der Bahn Wichtig für Sensor und Spendetakt Vorgabe aus der Anlage
Material und Kleber je Füllgut Bestimmt Haftung und Beständigkeit Abstimmung vor dem ersten Auftrag
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Material, Füllgut und Untergrund

Als Lohnabfüller decken Sie ein breites Spektrum ab, und jedes Füllgut stellt eigene Ansprüche. Je nach Abfüllprozess können Öl, Feuchtigkeit, Reinigungsmittel oder Staub auf die Gebindeoberfläche gelangen und die Haftung beeinflussen. Die Kombination aus Material und Kleber sollte deshalb nicht pauschal für alle Füllgüter festgelegt werden.

Praktikabel ist eine kleine Auswahl statt eines Universalmaterials: eine Folie für feuchte und ölige Anwendungen, ein Papier für trockene Füllgüter und Kartonage, dazu bei Bedarf ein blickdichtes Material fürs Umetikettieren. Welche Kombination im Einzelfall passt, klären wir vor dem ersten Auftrag anhand von Füllgut, Gebindematerial und Lagerbedingungen.

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Was im Lohnauftrag am häufigsten schiefgeht

Ein häufiger Fehler ist die Nachbestellung ohne dokumentierte Rollenwerte. Beim ersten Auftrag hat jemand gemessen, beim zweiten steht die Angabe nirgends, und die Rolle passt nicht. Halten Sie die Werte je Auftraggeber und Anlage fest, dann ist jede Wiederholung gleich aufgebaut.

Zweitens kommen Druckdaten des Auftraggebers oft ohne ausreichenden Beschnitt oder mit Elementen zu nah an der Stanzkante. Der dritte Punkt ist die Bestandsware, die nach einer Angabenänderung mit einem gewöhnlichen Etikett überklebt wird. Scheint die alte Kennzeichnung durch, sind zwei widersprüchliche Angaben gleichzeitig sichtbar. Dafür braucht es ein blickdichtes Material.

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Weitere Branchen dieser Produktwelt

Für Ihre Auftraggeber gelten je nach Branche eigene Anforderungen an die Kennzeichnung. Hinweise finden Sie auf den Seiten für Getränkehersteller, Kosmetikhersteller und Chemieunternehmen. Einen Überblick über alle Beratungsseiten dieser Produktwelt finden Sie unter Branchen Etiketten.

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Fragen, die uns Lohnabfüller stellen

Welche Angaben brauchen Sie für meine Anlage?

Wickelrichtung, Innendurchmesser des Kerns und den maximalen Außendurchmesser der Rolle. Den Außendurchmesser schicken Sie uns per E-Mail, wir berücksichtigen ihn in der Produktion. Einmal sauber ermittelt, geben Sie die Werte bei jedem Folgeauftrag gleich an.

Kann ich Etiketten für mehrere Auftraggeber zusammen bestellen?

Ja, in einer Bestellung. Mehrere Motive können auch auf einer gemeinsamen Rolle stehen, dann werden sie abwechselnd gedruckt. Legen Sie die Rollenaufteilung für Ihre Anlage vorab fest. Die Mindestmenge von 250 Stück gilt je Sorte, also je Motiv.

Was mache ich mit Kleinmengen für Nacharbeit?

Dafür eignet sich die Spenderbox. Sie entnehmen einzelne Etiketten von Hand, ohne eine Rolle anzubrechen, die für die Anlage vorgesehen ist.

Wie sichere ich einen neuen Auftraggeber ab?

Über einen Probedruck auf dem Originalmaterial mit der Originalstanzung, freigegeben vom Auftraggeber. Das kostet wenig Zeit und verhindert Diskussionen nach der ersten Serie.

Wer verantwortet die Angaben auf dem Etikett?

Das hängt vom Produkt und von der vertraglichen und rechtlichen Rollenverteilung ab. Auftraggeber und Abfüllbetrieb sollten die Verantwortung für Kennzeichnung und Freigabe vor Produktionsbeginn eindeutig festlegen. Unser Datencheck betrifft ausschließlich die technische Druckbarkeit, also Auflösung, Farbraum, Beschnitt und Stanzkontur.

Wie etikettiere ich Bestandsware nach einer Änderung um?

Mit einem blickdichten Etikett, damit die alte Kennzeichnung nicht durchscheint. Ein gewöhnliches, deckend weiß gedrucktes Etikett reicht dafür nicht.

Was tun, wenn die Druckdaten des Kunden nicht passen?

Wir melden technische Mängel wie fehlenden Beschnitt oder einen unpassenden Farbraum zurück, bevor produziert wird. Die Korrektur selbst stimmen Sie mit Ihrem Auftraggeber ab. Mit dem Premium-Datencheck für 6,50 Euro brutto werden technische Fehler wie Formatabweichung, fehlender Beschnitt oder ein falscher Farbraum auch repariert.

Wie halte ich Chargen nachweisbar?

Über einen auftragsbezogenen Code auf dem Etikett oder über eine freie Fläche, die Sie je Ansatz stempeln, etwa mit unseren beschreibbaren Etiketten. So lässt sich jede Charge einem Auftraggeber und einem Ansatz zuordnen.

Liefern Sie auch ins Ausland?

Innerhalb Deutschlands ist der Versand kostenlos. Wir liefern auch in die EU-Mitgliedstaaten und in die Schweiz. Die Versandkosten für Ihr Lieferland sehen Sie im Bestellvorgang, sobald Sie das Land gewählt haben.

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Martin Schunk, Geschäftsführer der Printgroup GmbH & Co. KG
Abfüllbetriebe im Lohnauftrag beliefern wir seit 2003. Unsere Beobachtung: Teurer Stillstand entsteht nicht nur durch fehlerhafte Druckdaten, sondern auch durch Rollen, deren technische Werte nicht zur Anlage passen. Deshalb empfehlen wir, Wickelrichtung, Kern, maximalen Außendurchmesser, Bahnbreite und Etikettenabstand je Anlage einmal sauber zu dokumentieren und bei Nachbestellungen gleich anzugeben.

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Bestellen oder beraten lassen

Wenn Sie wissen, was Sie brauchen, berechnen Sie den Preis direkt im Konfigurator.

Zu Etiketten auf Rolle Zu den Barcode-Etiketten

Neuer Auftraggeber oder neue Anlage im Haus? Sagen Sie uns, welcher Etikettierer läuft, welche Füllgüter dazukommen und wie viele Motive Sie parallel führen. Wir stimmen Rollenwerte, Material und Kleber mit Ihnen ab. Telefonisch erreichen Sie uns unter 09721 73073711.