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Beratung für Weingüter

Etiketten für Weingüter

Jeder Jahrgang bringt neue Angaben, neue Mengen und oft ein neues Motiv. Diese Seite zeigt, wie Weingüter ihre Etikettierung planen, welche Flaschenform welche Fläche lässt und wo Veredelung den Unterschied im Regal macht.

Ihre Vorteile auf einen Blick

✔ Kleine Mengen je Lage und Jahrgang ✔ Formate für Bordeaux, Burgunder und Schlegel
✔ Veredelung für Guts- und Prädikatsweine ✔ Naturpapiere mit spürbarer Oberfläche
✔ Bauch-, Rücken- und Halsetikett aufeinander abgestimmt ✔ Probedruck auf dem echten Papier vor der Serie
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Etikettenarten für Weingüter

ab 250

Stück je Sorte

3

Positionen je Flasche möglich

seit 2003

Etikettendruck in Sennfeld

0 Euro

Versand in Deutschland

Vier Wege zu einem stimmigen Auftritt am Gebinde

Die Wahl hängt an zwei Fragen: Wie viel Fläche gibt die Flasche her, und wie deutlich soll sich die Linie vom Gutswein bis zur Spitze abstufen.

Wein-Etiketten

Das Kernprodukt der Branche, ausgelegt auf die Angaben, die auf eine Weinflasche gehören, und auf die üblichen Formate je Lage.

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Flaschenetiketten

Für Bordeaux, Burgunder und Schlegel. Jede Form hat einen anderen geraden Bereich, auf dem das Etikett faltenfrei sitzt.

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Heißfolien-Prägung

Glänzende Folie in Gold, Silber oder Kupfer, in das Papier geprägt. Setzt Wappen, Namenszug oder Jahrgang deutlich ab.

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Metallic-Etiketten

Metallisch schimmerndes Material für Prädikats- und Sonderfüllungen. Wirkt über die ganze Fläche statt nur an einzelnen Elementen.

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Warum jeder Jahrgang neu geplant wird

Ein Weingut arbeitet in Jahrgängen, und jeder Jahrgang verändert die Etikettierung. Alkoholgehalt und Restsüße unterscheiden sich, die Mengen je Lage schwanken mit dem Wetter, und manche Parzelle bringt in einem schwachen Jahr nur wenige hundert Flaschen. Stehen Jahrgang oder Alkoholgehalt auf dem Etikett, ist ein Rest aus dem Vorjahr oft nicht mehr nutzbar. Deshalb lohnt es sich, die Menge je Wein und Jahrgang knapp zu planen.

Dazu kommt die Breite des Sortiments. Auch kleinere Güter führen häufig viele Positionen, vom Gutswein über Ortsweine bis zur Lage, dazu Sekt, Secco und vielleicht ein Traubensaft. Jede Position ist ein eigenes Motiv. Für die Planung heißt das: viele Varianten, kleine Mengen und ein fester Termin, weil die Abfüllung nicht auf Etiketten warten kann.

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Der Weg vom Keller in den Verkauf

Etikettiert wird in vielen Betrieben in Etappen. Ein Teil der Charge geht direkt nach der Abfüllung ins Etikett, der Rest bleibt zunächst blank im Lager und wird nach Bedarf fertiggestellt. Das spart Bindung, verlangt aber, dass Etiketten über Monate lagerfähig bleiben und die Farben nach der zweiten Bestellung noch zur ersten passen.

Danach trennen sich die Wege. Im Gutsausschank steht die Flasche im Regal hinter der Theke, beim Weinfest steht sie draußen und wird mit feuchten Händen angefasst, im Fachhandel konkurriert sie mit dreißig anderen, und im Versandkarton scheuert sie auf der Straße. Wer exportiert, muss zusätzlich mit längeren Transportzeiten und Temperaturwechseln rechnen.

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Wie sich Qualitätsstufen sichtbar abstufen lassen

Weingüter arbeiten fast immer mit einer Hierarchie, und die Kundschaft erwartet, dass man sie im Regal erkennt. Der Gutswein trägt meist das ruhigste Etikett, Ortsweine bekommen ein zusätzliches Element, und die Lagenweine dürfen deutlich zeigen, dass sie die Spitze bilden. Wichtig ist, dass die Abstufung ohne Erklärung funktioniert.

Am wirksamsten sind dabei Unterschiede, die man fühlen kann. Ein schwereres Naturpapier, eine geprägte Fläche oder ein metallisch schimmernder Untergrund wirken schon beim Griff zur Flasche, lange bevor jemand das Rückenetikett liest. Behalten Sie die Grundgestaltung bei und variieren Sie nur Material und Veredelung, dann bleibt die Linie als Familie erkennbar.

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Pflichtangaben und Ihre Verantwortung

Auf eine Weinflasche gehören unter anderem Bezeichnung und Qualitätsstufe, Herkunft, Alkoholgehalt, Nennvolumen, Losnummer, der Abfüller mit Anschrift und der Hinweis auf Allergene wie Sulfite. Seit Dezember 2023 kommen Nährwertdeklaration und Zutatenverzeichnis dazu. Unter bestimmten Voraussetzungen dürfen sie digital bereitgestellt werden, etwa über einen QR-Code. Der Brennwert und die Allergene müssen aber auf dem Etikett selbst stehen.

Für die Schrift gilt grundsätzlich eine x-Höhe von mindestens 1,2 mm. Die Verteilung auf Bauch- und Rückenetikett entscheidet deshalb, ob alles lesbar unterkommt.

Wichtig für unsere Zusammenarbeit: Wir prüfen Ihre Druckdaten kostenlos, aber ausschließlich technisch, also Auflösung, Farbraum, Beschnitt und Stanzkontur. Ob Ihre Angaben den weinrechtlichen Vorgaben entsprechen, prüfen wir nicht und können wir nicht zusichern. Diese Verantwortung bleibt beim Weingut, klären Sie Zweifelsfälle vor der Abfüllung mit Ihrer zuständigen Stelle.

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Welche Flaschenform welche Fläche lässt

Die Übersicht zeigt, womit Sie bei den gängigen Formen rechnen können. Maßgeblich ist immer die echte Flasche Ihres Lieferanten.

Flaschenform Typisch für Was das für das Etikett bedeutet
Bordeaux Rotweine, kräftige Weißweine Langer gerader Körper, großes Format
Burgunder Spätburgunder, Chardonnay Schräge Schulter, Etikett nicht zu hoch
Schlegel Riesling, Mosel und Rhein Schlank, eher hohe als breite Formate
Sekt und Schaumwein Winzersekt, Secco Starke Wölbung, oft Halsetikett
Bocksbeutel Fränkische Weine Gewölbt, kleines Format, Probedruck
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Material, Haptik und Feuchtigkeit

Naturpapiere mit spürbarer Struktur sind im Wein die häufigste Wahl, weil die Haptik als Qualitätssignal gelesen wird. Farben wirken darauf allerdings ruhiger und dunkler als auf gestrichenem Material, was bei Bildmotiven schnell überrascht. Ein Probedruck auf dem echten Papier mit der echten Stanzung räumt diese Unsicherheit aus.

Die zweite Frage ist die Feuchtigkeit. Ein Weißwein steht im Kühlschrank oder im Weinkühler, und dort entsteht Kondenswasser. Einige unserer Naturpapiere sind laut Datenblatt nassfest, etwa das Canalin-Strukturpapier und Martelé Blanc. Das nassfeste Premiumpapier ist laut Datenblatt sogar beständig gegen Eintauchen in Wasser und Eis. Wenn Ihre Weine überwiegend gekühlt serviert werden, sprechen Sie uns darauf an, bevor Sie das Material festlegen.

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Was in Weingütern am häufigsten schiefgeht

Der häufigste Fehler ist die zu späte Bestellung. Der Termin für die Abfüllung steht, die Etiketten sind aber noch in der Freigabeschleife, und am Ende fehlt die Zeit für einen Probedruck. Planen Sie den Etikettentermin rückwärts von der Abfüllung aus.

Zweitens werden Bauch-, Rücken- und Halsetikett oft getrennt entwickelt und passen dann in Farbton und Papier nicht zusammen. Entwerfen Sie die drei gemeinsam, auch wenn jedes als eigene Position mit eigenem Motiv läuft. Der dritte Punkt ist der Wechsel des Flaschenlieferanten zwischen zwei Jahrgängen, weil sich Wölbung und Oberfläche unterscheiden können.

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Wenn Sie auch destillieren

Viele Weingüter brennen aus Trester oder Obst zusätzlich Spirituosen. Dort gelten andere Angaben, andere Flaschen und andere Mengen. Für diesen Bereich gibt es eine eigene Beratungsseite für Brennereien. Wer zusätzlich Traubensaft oder Secco für Dritte abfüllt, findet Hinweise bei den Getränkeherstellern. Alle weiteren Branchen dieser Produktwelt finden Sie in der Übersicht Branchen Etiketten.

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Fragen, die uns Weingüter stellen

Wie klein darf die Auflage je Lage sein?

Ab 250 Stück je Sorte. Damit lassen sich auch Parzellen abbilden, die nur wenige hundert Flaschen bringen, ohne dass Sie Restbestände für einen Jahrgang behalten, den es nicht wieder gibt.

Kann ich Bauch-, Rücken- und Halsetikett zusammen bestellen?

Ja, in einer Bestellung. Die drei Etiketten können auch auf einer gemeinsamen Rolle stehen, dann werden sie abwechselnd gedruckt. Ob das zu Ihrer Etikettiermaschine passt, klären Sie vorher mit uns. Gestalten Sie die drei zusammen, dann passen Papier und Farbton zueinander.

Prüfen Sie meine weinrechtlichen Pflichtangaben?

Nein. Unser Datencheck ist kostenlos, aber rein technisch und betrifft Auflösung, Farbraum, Beschnitt und Stanzkontur. Die inhaltliche und rechtliche Richtigkeit der Angaben verantwortet das Weingut.

Welche Veredelung passt zu einem Lagenwein?

Eine geprägte Folie setzt einzelne Elemente wie Wappen oder Namenszug ab, ein metallisch schimmerndes Material wirkt über die ganze Fläche. Für eine klare Abstufung im Sortiment reicht meist eines von beidem, kombiniert wirkt es schnell unruhig.

Warum sehen Farben auf Naturpapier anders aus?

Ungestrichene Papiere nehmen mehr Farbe auf, dadurch wirken Töne dunkler und weniger brillant als am Bildschirm. Bei Bildmotiven und kräftigen Farben lohnt sich deshalb ein Probedruck auf dem tatsächlichen Material.

Hält das Etikett im Weinkühler?

Das hängt am Material. Das nassfeste Premiumpapier ist laut Datenblatt beständig gegen Eintauchen in Wasser und Eis. Wenn Ihre Weine überwiegend gekühlt serviert werden, sprechen Sie das vor der Materialwahl an.

Wie lange sind Etiketten lagerfähig?

Wie lange eine Rolle lagerfähig ist, hängt vom Material ab und steht im Datenblatt. Lagern Sie die Etiketten trocken, dunkel, nicht neben Wärmequellen und in der Originalverpackung. Wenn Sie einen Jahrgang in Etappen etikettieren, fragen Sie uns vorher nach dem Wert für Ihr Material.

Wann sollte ich bestellen?

Rechnen Sie vom Abfülltermin rückwärts und planen Sie Zeit für Freigabe und Probedruck ein. So bleibt Spielraum, falls sich Alkoholgehalt oder Menge nach der Analyse noch ändern.

Liefern Sie auch ins Ausland?

Innerhalb Deutschlands ist der Versand kostenlos. Wir liefern auch in die EU-Mitgliedstaaten und in die Schweiz. Die Versandkosten für Ihr Lieferland sehen Sie im Bestellvorgang, sobald Sie das Land gewählt haben.

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Martin Schunk, Geschäftsführer der Printgroup GmbH & Co. KG
Weingüter begleiten wir seit 2003, vom kleinen Familienbetrieb bis zum Gut mit fünfundzwanzig Positionen. Unsere Beobachtung: Enttäuschungen entstehen häufiger am Papier als am Motiv. Auf ungestrichenem Naturpapier fällt jede Farbe eine Spur dunkler aus als am Bildschirm. Deshalb empfehlen wir vor dem ersten Jahrgang einen Probedruck auf dem echten Material und legen den Ton danach fest.

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Bestellen oder beraten lassen

Wenn Sie wissen, was Sie brauchen, berechnen Sie den Preis direkt im Konfigurator.

Zu den Weinetiketten Zur Heißfolien-Prägung

Jahrgang in Planung oder Sortiment im Umbau? Sagen Sie uns, welche Flaschenformen Sie füllen, wie viele Positionen dazukommen und wann abgefüllt wird. Wir stimmen Format, Papier und Veredelung mit Ihnen ab, solange noch Zeit für einen Probedruck ist. Telefonisch erreichen Sie uns unter 09721 73073711.