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Beratung für Süßwarenhersteller

Standbodenbeutel für Süßwarenhersteller

Schokolade verträgt keine Wärme, Fruchtgummi klebt bei Feuchtigkeit, und Bonbons brauchen Schutz vor Luft. Dazu kommt ein Sortiment, das sich mit jeder Saison ändert. Hier lesen Sie, worauf es bei der Verpackung von Süßwaren ankommt und welche Bauform zu welchem Artikel passt.

Ihre Vorteile auf einen Blick

✔Bauformen für Schokolade, Gummi und Bonbons ✔Wiederverschluss für Naschpackungen
✔Kleine Größen für Geschenk und Mitbringsel ✔Auffällige Schauseite für Impulskäufe
✔Saison- und Sonderedition ab 50 Stück ✔Beratung vor der ersten Abfüllung
.
3

Bauformen für Süßwaren

100 bis 1.500

Milliliter im Standboden

ab 50

Stück je Saisonartikel

Made in

Germany gedruckt

0 Euro

Versand in Deutschland

Drei Bauformen für Theke, Geschenk und Regal

Entscheidend ist, ob die Packung zum Naschen offen bleibt, als Mitbringsel verschenkt wird oder dauerhaft im Handel steht.

Flachbeutel

Leicht und flach, ab 50 Stück. Passt zu Pralinen, Adventskalender-Füllungen und Give-aways.

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Standbodenbeutel

Die typische Naschpackung. Steht an der Kasse, ist mit oder ohne Zipper bestellbar und bietet Raum für ein auffälliges Motiv.

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Blockbodenbeutel

Kantige Form mit Seitenfalte, steht sicher in jedem Regal. Ab 2.500 Stück, also für den ganzjährigen Dauerartikel.

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Druckdaten

Stanzkontur, Bodenfalte und Beschnitt: So legen Sie die Datei für Ihren Beutel richtig an.

Druckdaten ansehen ›
 

Warum Süßwaren im Jahreslauf leben

Kaum eine Branche hängt so stark am Kalender. Ostern, Halloween, Advent und Valentinstag bringen jeweils eigene Artikel, dazu kommen Sommerartikel, die Hitze aushalten müssen, und Sondereditionen für Firmenkunden. Ein Betrieb, der ganzjährig zehn Sorten führt, hat mit den Saisonartikeln schnell zwanzig.

Die Saisonware ist dabei die schwierigste Größe. Sie wird in kleiner Menge produziert, verkauft sich in wenigen Wochen und kommt im nächsten Jahr oft in anderer Form zurück. Verpackung für ein ganzes Jahr einzulagern lohnt sich hier selten. Weil Standbodenbeutel und Flachbeutel schon ab 50 Stück zu haben sind, lässt sich ein Adventsartikel testen, ohne dass große Restbestände bis zum nächsten Herbst liegen bleiben.

 

Von der Produktion bis zur Nascherei

Süßwaren stellen zwei Anforderungen, die andere Trockenprodukte nicht haben. Schokolade reagiert auf Wärme und bekommt bei Temperaturschwankungen den grauen Schleier, den man Fettreif nennt. Er ist unbedenklich, sieht aber nach Fehler aus, und die Kundschaft legt die Packung zurück. Fruchtgummi und weiche Massen wiederum ziehen Feuchtigkeit an und verkleben, wenn sie warm werden.

Für die Verpackung heißt das: Der Beutel soll sauber schließen. Temperieren kann er die Ware nicht, und eine unterbrochene Kühlkette gleicht er nicht aus. Wichtig ist deshalb, den ganzen Weg zu betrachten, vom Lager über den Versand bis zur Auslage im Laden, die im Sommer oft in der Sonne steht.

 

Impulskauf, Geschenk und Firmenkunde

Süßwaren werden selten geplant gekauft. An der Theke, im Hofladen oder an der Kasse entscheidet der erste Blick, und dafür braucht die Packung Farbe, ein klares Motiv und eine sofort erkennbare Produktart. Ein Sichtfenster hilft hier besonders, weil Fruchtgummi und bunte Dragees für sich selbst werben.

Der zweite große Anlass ist das Geschenk. Mitbringsel, Gastgeschenk und Präsentkorb verlangen kleinere Formate, hier passt oft ein Flachbeutel. Firmenkunden bestellen dazu Streuartikel mit eigenem Logo, oft in überschaubarer Stückzahl und mit festem Termin. Genau hier zahlt sich die niedrige Einstiegsmenge aus.

 

Pflichtangaben auf Süßwaren

Auf die Verpackung gehören unter anderem die Bezeichnung, das Zutatenverzeichnis mit hervorgehobenen Allergenen, die Nettofüllmenge, das Mindesthaltbarkeitsdatum, die Los- oder Chargennummer, die Nährwerttabelle sowie Name und Anschrift des verantwortlichen Unternehmens. Bei bestimmten Farbstoffen und bei Süßungsmitteln kommen zusätzliche Hinweise dazu.

Wichtig zur Aufgabenteilung: Unser Datencheck kostet nichts, betrifft aber allein die Druckbarkeit. Wir sehen uns Auflösung, Farbraum und Beschnitt an und melden, wenn Text zu dicht an Falz oder Stanzkante liegt. Welche Angaben und Zusatzhinweise Ihr Produkt braucht, prüfen wir nicht, das bleibt Aufgabe des Herstellers.

 

Welche Größe zu welcher Naschmenge passt

Süßwaren bauen sehr unterschiedlich. Hohle Formen wie Schaumzucker füllen viel Raum bei wenig Gewicht, Dragees und Nüsse in Schokolade dagegen wenig Raum bei viel Gewicht. Messen Sie Ihre Füllmenge einmal in Millilitern aus und rechnen Sie Reserve für die Siegelzone dazu. Diese Größen stehen beim Standbodenbeutel zur Wahl.

Größe Volumen Maße in Millimeter
XS ca. 100 ml 90 x 100 x 60
S ca. 100 ml 90 x 160 x 60
S2 ca. 100 ml 100 x 135 x 50
Mshort ca. 200 ml 130 x 160 x 70
M ca. 250 ml 130 x 200 x 70
L ca. 500 ml 160 x 225 x 80
XLshort ca. 1.000 ml 180 x 250 x 90
XL ca. 1.000 ml 180 x 290 x 90
XXLslim ca. 1.250 ml 230 x 300 x 110
XXL ca. 1.500 ml 260 x 300 x 110
 

Welche Süßware in welche Packung gehört

Die Zusammenstellung ordnet typische Artikel einer Süßwarenmanufaktur zu.

Produkt Verkaufsanlass Passende Bauform
Fruchtgummi und Lakritz Naschpackung für zu Hause Standboden mit Zipper
Schokolinsen und Dragees Impulskauf an der Kasse Standboden in kleiner Größe
Pralinen und Trüffel Geschenk und Mitbringsel Flachbeutel, klein und handlich
Bonbons und Karamellen Streuartikel, Give-away Flachbeutel ab 50 Stück
Ganzjähriger Dauerartikel Gelistet im Handel Blockboden ab 2.500 Stück
 

Sichtfenster, Farbe und Wiedererkennung

Ein Sichtfenster wirkt bei Süßwaren besonders gut, weil Form und Farbe der Ware selbst verkaufen. Der Kompromiss ist der Lichtschutz, und gerade Schokolade mag kein direktes Licht. Halten Sie das Fenster deshalb klein und setzen Sie es nicht auf die Seite, die im Sommer zur Schaufensterscheibe zeigt.

Bei vielen Saisonartikeln droht ein zerfasertes Regalbild. Wirksam ist eine feste Grundgestaltung, in der nur ein Element wechselt, etwa ein Farbfeld für den Anlass. So bleibt Ihre Marke erkennbar, obwohl sich das Sortiment viermal im Jahr ändert. Beachten Sie außerdem den Bodenfalz: Was dort durchläuft, knickt im gefalteten Zustand sichtbar. Wie Sie das in der Datei anlegen, steht in den Druckdaten für flexible Verpackungen.

 

Was Süßwarenbetrieben am häufigsten Ärger macht

Ganz vorn steht die Wärme im Sommer. Ware, die im Lager einwandfrei war, kommt nach zwei Tagen im warmen Transporter mit Fettreif beim Kunden an. Das ist kein Verpackungsfehler, wird aber als einer wahrgenommen, deshalb gehört der Versandweg in die Planung.

Der zweite Punkt ist die Packung, die nach Gewicht statt nach Volumen bestellt wurde. Bei luftigen Süßwaren fällt der Unterschied besonders groß aus. Der dritte betrifft die Saison: Wer den Adventsartikel erst im Oktober plant, hat für Freigabe und Muster kaum noch Luft. Wer Farbe und Wirkung früh am echten Beutel sehen möchte, bestellt einen Probedruck für Standbodenbeutel.

 

Wenn Sie auch Trockenware oder Kaffee abfüllen

Viele Betriebe führen neben Süßwaren auch Nüsse, Müsli oder Backmischungen. Dafür gelten eigene Überlegungen, etwa zu Staub in der Siegelzone. Dazu gibt es eine eigene Beratungsseite zu Standbodenbeuteln für Lebensmittelhersteller. Wer Kaffee als Geschenkartikel ergänzt, findet das Thema Entgasung bei Standbodenbeuteln für Kaffeeröstereien. Einen Überblick über alle Branchen dieser Produktwelt gibt die Seite Standbodenbeutel nach Branchen.

 

Fragen, die uns Süßwarenmanufakturen stellen

Schützt der Beutel Schokolade vor Fettreif?

Nur teilweise. Fettreif entsteht durch Temperaturschwankungen, nicht durch die Verpackung. Gegen Feuchtigkeit hilft ein Material mit niedriger Wasserdampfdurchlässigkeit, am niedrigsten ist sie laut Lieferant bei Mono-PP weiss. Eine gleichmäßige Lagerung und einen gekühlten Transport im Sommer ersetzt das nicht.

Welche Größe brauche ich für luftige Ware?

Rechnen Sie in Millilitern, nicht in Gramm. Schaumzucker und hohle Formen füllen bei geringem Gewicht viel Raum. Messen Sie die geplante Menge einmal aus und sehen Sie dann in der Größentabelle nach.

Lohnt sich eine eigene Packung für einen Saisonartikel?

Ja, Standbodenbeutel und Flachbeutel gibt es ab 50 Stück. Damit lässt sich ein Oster- oder Adventsartikel ausprobieren, ohne dass große Restbestände bis zum nächsten Jahr im Lager stehen. Mehrere Sorten gehen in eine Bestellung, aufgeteilt nach Motiven.

Ist ein Sichtfenster sinnvoll?

Bei bunten Süßwaren fast immer, weil das Produkt selbst wirbt. Halten Sie es klein, damit der Lichtschutz erhalten bleibt, und platzieren Sie es nicht auf der Seite, die zur Sonne zeigt.

Brauche ich einen Wiederverschluss?

Bei Naschpackungen, die über Tage offen bleiben, deutlich. Ohne Verschluss wandert der Inhalt in eine Dose. Bei Give-aways und Einzelportionen ist er verzichtbar, Standbodenbeutel gibt es deshalb mit und ohne Zipper.

Wie halte ich mein Regalbild bei vielen Saisonartikeln zusammen?

Grundgestaltung festhalten und nur ein Element je Anlass wechseln, etwa ein Farbfeld. So wirken Oster-, Halloween- und Adventsartikel als eine Familie.

Prüfen Sie meine Kennzeichnung?

Nein. Zutatenverzeichnis, Allergene, Nährwerte und Zusatzhinweise etwa zu Farbstoffen verantwortet der Hersteller. Von uns kommt allein die technische Rückmeldung zur Datei.

Wann sollte ich für Weihnachten bestellen?

Planen Sie rückwärts vom Abfülltermin und lassen Sie Zeit für Freigabe und einen Probedruck. Wer erst im Oktober beginnt, hat für Korrekturen kaum noch Spielraum. Den Liefertermin für Ihre Auswahl zeigt der Konfigurator.

Liefern Sie auch ins Ausland?

Ja, nach Österreich und in die Schweiz. Innerhalb Deutschlands ist der Versand kostenlos. Die Versandkosten für Österreich und die Schweiz sehen Sie im Bestellvorgang, sobald Sie Lieferland und Region mit Ihrer Adresse eingegeben haben.

Martin Schunk, Geschäftsführer der Printgroup GmbH & Co. KG
Was uns die Arbeit mit Süßwarenmanufakturen gezeigt hat: Viele Beschwerden im Sommer betreffen nicht die Packung, sondern den grauen Schleier auf der Schokolade. Er entsteht auf dem Transportweg, wird aber der Verpackung angelastet. Deshalb sprechen wir vor dem ersten Auftrag über Versand und Lagerung und wählen Format und Verschluss passend zur Ware.

Saisonartikel geplant oder neues Sortiment?

Sagen Sie uns, welche Süßware in die Packung soll, wie viel Volumen sie einnimmt und ob sie im Sommer versendet wird. Wir empfehlen Bauform, Größe und Verschluss und sagen Ihnen, wo ein Sichtfenster passt. Telefonisch erreichen Sie uns unter 09721 73073711.

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