Drei Bauformen für Vorrat, Portion und Regal
Die Wahl richtet sich danach, ob die Packung ein Vorrat für Wochen ist, eine Einzelportion oder ein Dauerartikel im Handelsregal.
Standbodenbeutel
Der Allrounder für Trockenware. Steht sicher, ist mit oder ohne Zipper bestellbar und deckt Mengen von der Probierpackung bis zum Vorrat ab. Ab 50 Stück.
Standbodenbeutel ansehen ›Flachbeutel
Sparsam im Material und schnell befüllt. Passt zu Gewürzen, Teemischungen und allem, was in einem Zug verbraucht wird. Ab 50 Stück.
Flachbeutel ansehen ›Blockbodenbeutel
Kantige Bauform mit Seitenfalte, steht sicher in jedem Regal. Ab 2.500 Stück, also für gelistete Dauerartikel.
Blockbodenbeutel ansehen ›Druckdaten
Stanzkontur, Bodenfalte und Beschnitt: So legen Sie die Datei für Ihren Beutel richtig an.
Druckdaten ansehen ›Warum Lebensmittelbetriebe viele kleine Serien fahren
Eine Manufaktur führt selten ein Produkt. Aus einer Müslimischung werden vier Varianten, aus einer Nudelsorte drei Formen, dazu Geschenksets, Probiergrößen und ein Saisonartikel im Herbst. Jede Kombination aus Rezeptur und Füllmenge ist ein eigener Artikel und braucht eine eigene Verpackung.
Dazu kommt die Rohware. Wer regional einkauft, arbeitet mit dem, was die Ernte hergibt, und passt Mischungen an. Eine Verpackung, die für ein ganzes Jahr eingelagert wurde, passt dann nicht mehr zur Zutatenliste. Weil Standbodenbeutel und Flachbeutel schon ab 50 Stück zu haben sind, lässt sich ein neuer Artikel zuerst im Hofladen testen und erst danach in Serie nehmen. Wer Wirkung und Größe vorher am echten Beutel sehen möchte, bestellt einen Probedruck für Standbodenbeutel.
Vom Abfüllen bis zum Vorratsschrank
Trockenprodukte bringen zwei Themen mit. Feines wie Mehl oder Gewürzpulver staubt beim Einfüllen, und Staub im Siegelbereich verhindert eine dichte Naht. Grobes wie Nusskerne oder Trockenobst kann dagegen die Folie mechanisch belasten, wenn scharfkantige Stücke beim Transport in die Ecken drücken.
Danach zählt die Nutzung. Ein Kilo Reis oder Müsli wird über Wochen portionsweise entnommen und steht offen im Schrank. Ohne Wiederverschluss landet der Inhalt in einer Vorratsdose, und Ihre Marke verschwindet aus dem Alltag. Bei Gewürzen in kleiner Menge ist das anders, dort wird die Packung meist zügig aufgebraucht, und ein Flachbeutel reicht.
Hofladen, Wochenmarkt und Handel
Im eigenen Hofladen erklärt jemand das Produkt, dort trägt die Packung vor allem Sympathie und Wiedererkennung. Auf dem Wochenmarkt liegt sie im Korb, wird angefasst und muss auch stehend im Verkaufsregal funktionieren. Im Lebensmitteleinzelhandel steht sie dagegen allein zwischen anderen Marken und braucht Fernwirkung sowie ein sauber lesbares Feld für die Pflichtangaben.
Der Onlineversand ist der vierte Weg und stellt eigene Ansprüche. Dort entscheidet das Produktfoto, und im Karton reiben Packungen aneinander. Wer alle Kanäle bedient, prüft die Wirkung im Foto genauso wie im echten Regal, bevor die Bauform feststeht. Für gelistete Dauerartikel im Handel kommt der Blockbodenbeutel ab 2.500 Stück in Frage.
Pflichtangaben auf Lebensmittelverpackungen
Auf die Verpackung gehören unter anderem die Bezeichnung, das Zutatenverzeichnis mit hervorgehobenen Allergenen, die Nettofüllmenge, das Mindesthaltbarkeitsdatum, die Los- oder Chargennummer, die Nährwerttabelle sowie Name und Anschrift des verantwortlichen Unternehmens. Für die Schriftgröße gilt eine Untergrenze, die von der Größe der Verpackung abhängt.
Wichtig zur Aufgabenteilung: Der Datencheck ist bei uns kostenlos, betrifft aber nur die Druckbarkeit. Wir kontrollieren Auflösung, Farbraum und Beschnitt und melden uns, wenn Text zu dicht an Falz oder Stanzkante steht. Eine Kontrolle der Kennzeichnung nach Lebensmittelrecht gehört nicht dazu, diese Prüfung bleibt beim Hersteller.
Welche Größe zu welcher Füllmenge passt
Trockenprodukte unterscheiden sich stark in der Dichte. Ein Kilo Mehl nimmt deutlich weniger Raum ein als ein Kilo Cornflakes, und Nudeln bauen je nach Form sehr unterschiedlich. Deshalb hilft nur der eigene Messwert: Füllmenge in ein Messgefäß geben, Milliliter ablesen, Reserve für die Siegelzone dazurechnen. Diese Größen stehen beim Standbodenbeutel zur Wahl.
| Größe | Volumen | Maße in Millimeter |
|---|---|---|
| XS | ca. 100 ml | 90 x 100 x 60 |
| S | ca. 100 ml | 90 x 160 x 60 |
| S2 | ca. 100 ml | 100 x 135 x 50 |
| Mshort | ca. 200 ml | 130 x 160 x 70 |
| M | ca. 250 ml | 130 x 200 x 70 |
| L | ca. 500 ml | 160 x 225 x 80 |
| XLshort | ca. 1.000 ml | 180 x 250 x 90 |
| XL | ca. 1.000 ml | 180 x 290 x 90 |
| XXLslim | ca. 1.250 ml | 230 x 300 x 110 |
| XXL | ca. 1.500 ml | 260 x 300 x 110 |
Welches Trockenprodukt in welche Bauform gehört
Die Zusammenstellung ordnet typische Artikel einer Lebensmittelmanufaktur zu.
| Produkt | Nutzung | Passende Bauform |
|---|---|---|
| Müsli und Granola | Vorrat für Wochen | Standboden mit Zipper |
| Nudeln und Reis | Portionsweise Entnahme | Standboden, Größe nach Volumen |
| Gewürze und Kräuter | Kleine Menge, rasch verbraucht | Flachbeutel, sparsam im Material |
| Trockenfrüchte und Nüsse | Snack, oft unterwegs | Standboden in mittlerer Größe |
| Gelisteter Dauerartikel | Serie ab 2.500 Stück | Blockboden, steht sicher im Regal |
Schauseite, Rückseite und Wiedererkennung
Bei vielen Sorten entscheidet die Systematik über das Regalbild. Halten Sie die Vorderseite im Aufbau konstant und variieren Sie nur Sortennamen und ein Farbfeld, dann wirkt das Sortiment als Familie. Wer jede Sorte komplett eigenständig gestaltet, verliert die Wiedererkennung, sobald mehr als drei Artikel nebeneinander stehen.
Die Rückseite trägt den Pflichttext, und der ist bei Mischungen schnell lang. Planen Sie ihn vor der Gestaltung ein, nicht danach. Wichtig ist außerdem der Bodenfalz: Alles, was dort durchläuft, verschwindet im gefalteten Zustand oder bekommt einen Knick. Motive und Text gehören deshalb mittig auf die Schauseite, mit Luft zu den Kanten. Wie Sie das in der Datei anlegen, steht in den Druckdaten für flexible Verpackungen.
Was in Manufakturen am häufigsten schiefgeht
Der Klassiker ist die Bestellung nach Gramm. Cornflakes und Mehl mit gleichem Gewicht brauchen völlig verschiedene Beutel, und am Ende passt entweder die Ware nicht hinein oder die Packung sackt im Fach zusammen.
Zweitens fehlt bei großen Vorratspackungen der Wiederverschluss, weil er zunächst als Zusatzkosten erscheint. Der dritte Punkt ist eine zu enge Siegelzone: Wird bis knapp unter den Rand befüllt, bleibt Staub in der Naht und die Packung wird undicht.
Weitere Wege in dieser Produktwelt
Wenn Sie neben Trockenware auch Süßwaren abfüllen, gelten dort eigene Regeln, etwa zu Fettreif und Wärmeempfindlichkeit. Dazu gibt es eine eigene Beratungsseite zu Standbodenbeuteln für Süßwarenhersteller. Röstkaffee bringt mit der Entgasung ein eigenes Thema mit, mehr dazu bei Standbodenbeuteln für Kaffeeröstereien.
Für Gläser und Dosen, die nicht bedruckt, sondern etikettiert werden, hilft die Seite zu Etiketten für Lebensmittelhersteller weiter. Einen Überblick über alle Branchen dieser Produktwelt gibt die Seite Standbodenbeutel nach Branchen.
Fragen, die uns Lebensmittelmanufakturen stellen
Wie finde ich die richtige Beutelgröße?
Über das Volumen. Geben Sie Ihre Füllmenge in ein Messgefäß, lesen Sie die Milliliter ab und rechnen Sie Reserve für die Siegelzone dazu. Erst dann in der Größentabelle nachsehen, das Gewicht führt in die Irre.
Ab welcher Menge kann ich bestellen?
Standbodenbeutel und Flachbeutel gibt es ab 50 Stück, etwa für den Herbstartikel oder eine Verkostung im Hofladen. Blockbodenbeutel starten bei 2.500 Stück. Alle Sorten laufen über eine gemeinsame Bestellung mit je einer Position pro Motiv.
Brauche ich einen Wiederverschluss?
Bei Vorratspackungen wie Müsli, Reis oder Nudeln lohnt er sich fast immer, weil die Packung über Wochen offen steht. Bei Gewürzen in kleiner Menge, die zügig verbraucht werden, ist er meist verzichtbar.
Warum wird meine Naht undicht?
Meist wegen Staub im Siegelbereich, besonders bei Mehl und feinen Pulvern. Lassen Sie oben genug Freiraum und füllen Sie geführt ab, dann bleibt die Zone sauber.
Was ist bei Nüssen und Trockenobst zu beachten?
Scharfkantige Stücke drücken beim Transport in die Ecken. Wählen Sie den Beutel nicht zu knapp, damit sich der Inhalt verteilen kann, und sprechen Sie uns vor der Bestellung an.
Wie bleibt mein Sortiment im Regal erkennbar?
Gestalten Sie die Vorderseite systematisch und variieren Sie nur Sortenname und Farbfeld. So wirken auch zehn Artikel als Familie, statt sich gegenseitig zu stören.
Prüfen Sie meine Kennzeichnung?
Nein. Zutatenverzeichnis, Allergenkennzeichnung und Nährwerte liegen in Ihrer Verantwortung als Hersteller. Von uns kommt ausschließlich die technische Rückmeldung zur Datei.
Worauf muss ich bei der Gestaltung achten?
Kritisch sind Bodenfalz und Seitenkanten. Ein Foto, das dort durchläuft, bekommt im gefalteten Zustand einen sichtbaren Bruch. Halten Sie Markenname und Sortenbezeichnung in der Mitte der Schauseite.
Liefern Sie auch ins Ausland?
Ja, nach Österreich und in die Schweiz. Innerhalb Deutschlands ist der Versand kostenlos. Die Versandkosten für Österreich und die Schweiz sehen Sie im Bestellvorgang, sobald Sie Lieferland und Region mit Ihrer Adresse eingegeben haben.
Neue Sorte geplant oder Sortiment im Umbau?
Schreiben Sie uns, welches Trockenprodukt in die Packung soll, wie viele Sorten geplant sind und über welchen Kanal Sie verkaufen. Wir empfehlen Bauform und Größe und sagen Ihnen, wo ein Wiederverschluss sinnvoll ist. Telefonisch erreichen Sie uns unter 09721 73073711.
Flyerpilot produziert Drucksachen, Etiketten auf Rolle, Standbodenbeutel
und Werbetechnik in der eigenen Druckerei in Sennfeld bei Schweinfurt. Wir bieten kostenlose Druckdatenprüfung, viele Produkte im 24h- oder 48h-Express und kostenlosen Versand innerhalb Deutschlands. Auch Lieferungen in die EU
und in die Schweiz sind möglich.