Vier Wege zu wechselnden Partien im Regal
Die Auswahl richtet sich danach, wie oft die Sorte wechselt, was von Hand ergänzt werden soll und wie handwerklich die Marke auftreten soll.
Papier-Etiketten
Passt zur handwerklichen Positionierung vieler Röstereien. Natürliche Anmutung, Platz für Herkunft und Sortenname.
Mehr erfahrenLebensmittel-Etiketten
Für alle Pflichtangaben rund um Röstkaffee, von der Bezeichnung über das Gewicht bis zur verantwortlichen Anschrift.
Mehr erfahrenEtiketten auf Rolle
Die praktische Form beim häufigen Sortenwechsel. Je Sorte eine Rolle, sauber getrennt im Regal und schnell zur Hand.
Mehr erfahrenNachhaltige Etiketten
Recycling- und Strukturpapiere für Marken, die ihren Direkthandel auch im Material zeigen wollen.
Mehr erfahrenWie Röstereien ihr Sortiment führen
Viele Röstereien arbeiten zweigleisig. Hausmischungen laufen dauerhaft, daneben steht eine wechselnde Auswahl aus einzelnen Partien und saisonalen Kaffees. Ist eine begrenzte Partie verkauft, kann die nächste Lieferung aus einer anderen Ernte, Aufbereitung oder Herkunft stammen und braucht dann andere Angaben auf dem Etikett.
Für die Etikettierung ergibt das zwei völlig unterschiedliche Mengengerüste. Die Hausmischung verträgt eine größere Auflage, weil sich am Motiv jahrelang nichts ändert. Bei der Einzelpartie darf die Etikettenmenge nicht über den Sack hinausgehen, sonst liegt der Rest im Regal. Deshalb ist die Möglichkeit, viele Sorten gleichzeitig in kleinen Mengen zu bestellen, in dieser Branche wichtiger als jeder Mengenrabatt.
Der Weg vom Trommelröster in die Tüte
Nach der Röstung muss der Kaffee ausgasen, erst danach wird abgefüllt. Etikettiert wird in kleinen Betrieben fast immer von Hand, oft direkt vor dem Verkauf oder sogar für die einzelne Bestellung im Onlineshop. Rollenware ist dabei praktischer als Bögen, weil Sie sortenweise abziehen können, ohne lange zu suchen.
Für die Haftung entscheidet die Oberfläche des Beutels. Glatte Verbundfolien, beschichtete Papiere und raue Kraftpapiere stellen unterschiedliche Anforderungen an den Kleber. Auch Rückstände aus der Abfüllung können die Haftung beeinflussen. Testen Sie das Etikett deshalb auf dem Beutel, den Sie tatsächlich verwenden.
Herkunft, Röstdatum und was die Kundschaft liest
Kaffeekundschaft liest genauer als in fast jedem anderen Lebensmittelbereich. Anbaugebiet, Farm oder Kooperative, Höhenlage, Varietät, Aufbereitung und Röstdatum sind für viele Käufer ein Qualitätssignal und werden aktiv gesucht. Wer im Direkthandel einkauft, erzählt die Geschichte der Partie und braucht dafür Platz auf dem Etikett.
Das Röstdatum ist dabei der Sonderfall, weil es sich mit jeder Charge ändert. Zwei Wege haben sich bewährt: eine freie Fläche auf dem Etikett, die Sie mit Stempel oder Kugelschreiber ausfüllen, oder ein zweites kleines Etikett, das Sie je Röstung separat aufbringen. Dafür braucht es eine Oberfläche, die Tinte annimmt, wie bei unseren beschreibbaren Etiketten. Glänzend beschichtete Oberflächen sind dafür meist ungeeignet.
Pflichtangaben für Röstkaffee
Auf die Verpackung gehören unter anderem die Bezeichnung, die Nettofüllmenge, das Mindesthaltbarkeitsdatum, die Los- oder Chargennummer sowie Name und Anschrift des verantwortlichen Unternehmens. Zutatenverzeichnis und Nährwertdeklaration sind bei reinem Röstkaffee in der Regel nicht nötig, bei Mischungen mit Aromen oder anderen Zutaten dagegen schon. Für Kaffee gilt zusätzlich die Kaffeeverordnung, etwa für die Angabe entkoffeiniert. Für die Schrift gilt grundsätzlich eine x-Höhe von mindestens 1,2 mm.
Zur Klarstellung: Unser Datencheck ist kostenlos, prüft aber ausschließlich die technische Druckbarkeit Ihrer Datei, also Auflösung, Farbraum, Beschnitt und Stanzkontur. Ob Ihre Angaben vollständig und rechtlich korrekt sind, prüfen wir nicht. Diese Verantwortung liegt bei der Rösterei.
Welches Etikett zu welcher Position passt
Die Übersicht ordnet die typischen Einsatzfälle in einer Rösterei zu.
| Einsatz | Wechselt wie oft | Worauf es ankommt |
|---|---|---|
| Hausmischung | Bleibt über Jahre | Wiedererkennung, größere Auflage |
| Einzelpartie aus dem Direkthandel | Je Sack, oft einmalig | Kleine Menge, Platz für Herkunft |
| Röstdatum | Mit jeder Röstung | Beschreibbare oder bestempelbare Fläche |
| Kraftpapierbeutel | Je nach Verpackung | Kleber passend zur Oberfläche |
| Weihnachts- und Sonderröstung | Saisonal | Sehr kleine Auflage, eigenes Motiv |
Material, Haptik und Untergrund
Viele handwerklich positionierte Röstereien greifen zu ungestrichenem Papier, weil es zur Marke passt. Farben fallen darauf allerdings eine Spur dunkler und ruhiger aus als am Bildschirm, was besonders bei kräftigen Sortenfarben auffällt. Wenn Sie Ihre Sorten farblich unterscheiden, prüfen Sie den Abstand zwischen den Tönen vorher am echten Material.
Der zweite Punkt ist der Untergrund. Kraftpapierbeutel sind rau und leicht saugend, beschichtete Beutel dagegen glatt, und beide verhalten sich beim Kleben unterschiedlich. Sagen Sie uns, worauf das Etikett kommt, dann stimmen wir den Kleber darauf ab. Recycling- und Strukturpapiere wählen Sie dabei genauso wie andere Papiere.
Viele Kaffeebeutel haben ein Aromaventil. Legen Sie Format und Position deshalb erst fest, wenn klar ist, wo Ventil, Zipper und Nähte sitzen. Das Etikett soll vollständig auf einer ebenen Fläche haften und keinen dieser Bereiche abdecken.
Was in Röstereien am häufigsten schiefgeht
Der häufigste Fehler ist ein glänzend beschichtetes Etikett, auf dem der Stempel für das Röstdatum verwischt. Wenn Sie von Hand ergänzen wollen, muss das Material das auch können, und das lässt sich vorab an einem Muster prüfen.
Zweitens werden Etiketten für Einzelpartien oft in derselben Menge wie für die Hausmischung bestellt, obwohl der Sack nach vier Wochen leer ist. Der dritte Punkt ist das Aromaventil: Sitzt das Etikett darüber oder an einer Naht, arbeitet das Ventil nicht richtig oder das Etikett löst sich an der Kante.
Wenn Sie Ihren Kaffee im Beutel verpacken
Viele Röstereien lassen den Beutel selbst bedrucken, statt ihn zu etikettieren. Dafür gelten andere Fragen, von der Barriere bis zur Größe. Zu diesem Bereich gibt es eine eigene Beratungsseite für Kaffeeröstereien. Nahe verwandt sind die Seiten für Lebensmittelhersteller und Imkereien. Alle weiteren Branchen dieser Produktwelt finden Sie in der Übersicht Branchen Etiketten.
Fragen, die uns Röstereien stellen
Kann ich viele Sorten gleichzeitig bestellen?
Ja, in einer Bestellung. Die Sorten können auch auf einer gemeinsamen Rolle stehen, dann werden sie abwechselnd gedruckt. Die Mindestmenge von 250 Stück gilt je Sorte.
Wie bekomme ich das Röstdatum auf das Etikett?
Entweder über eine freie Fläche, die Sie stempeln oder beschriften, oder über ein zweites kleines Etikett je Röstung. Voraussetzung ist ein Material, das Tinte annimmt, etwa unsere beschreibbaren Etiketten statt einer glänzenden Beschichtung.
Hält das Etikett auf jedem Beutel?
Das hängt von der Oberfläche ab. Glatte Folie, beschichtetes Papier und raues Kraftpapier verhalten sich beim Kleben unterschiedlich. Sagen Sie uns vorher, welchen Beutel Sie verwenden, und testen Sie das Etikett an einem Muster.
Lohnt sich ein eigenes Etikett für eine einzelne Partie?
Ab 250 Stück je Sorte, und genau das passt zum Direkthandel. Sie können jede Partie mit eigener Herkunft und eigener Gestaltung ausstatten, ohne Restbestände zu behalten.
Welches Papier passt zu einer handwerklichen Marke?
Recycling- und Strukturpapiere wirken handwerklich und passen zu Direkthandels-Marken. Wenn Sie das Röstdatum von Hand ergänzen wollen, prüfen Sie die Beschriftung vorher an einem Muster.
Warum sehen meine Sortenfarben gedruckt anders aus?
Weil ungestrichenes Papier die Farbe stärker aufsaugt, verlieren Töne an Leuchtkraft und rücken näher zusammen. Wenn Sie Ihre Sorten über Farben unterscheiden, prüfen Sie den Abstand zwischen den Tönen vorab an einem Muster.
Prüfen Sie meine Pflichtangaben?
Nein. Der Datencheck ist kostenlos, aber rein technisch und betrifft Auflösung, Farbraum, Beschnitt und Stanzkontur. Die inhaltliche und rechtliche Richtigkeit der Kennzeichnung verantwortet die Rösterei.
Was brauchen Sie für ein passendes Format?
Die Maße des Beutels und die Stelle, an der das Etikett sitzen soll. Bei Beuteln mit Seitenfalte ist die nutzbare Fläche schmaler, als die Gesamtbreite vermuten lässt.
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Innerhalb Deutschlands ist der Versand kostenlos. Wir liefern auch in die EU-Mitgliedstaaten und in die Schweiz. Die Versandkosten für Ihr Lieferland sehen Sie im Bestellvorgang, sobald Sie das Land gewählt haben.
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Zu den Papier-Etiketten Zu Etiketten auf Rolle
Neue Partie im Zulauf oder Sortiment im Umbau? Sagen Sie uns, welche Beutel Sie verwenden, wie viele Sorten dazukommen und wie Sie das Röstdatum aufbringen. Wir stimmen Material, Kleber und Format mit Ihnen ab, bevor die Partie in die Trommel geht. Telefonisch erreichen Sie uns unter 09721 73073711.
Flyerpilot produziert Drucksachen, Etiketten auf Rolle, Standbodenbeutel
und Werbetechnik in der eigenen Druckerei in Sennfeld bei Schweinfurt. Wir bieten kostenlose Druckdatenprüfung, viele Produkte im 24h- oder 48h-Express und kostenlosen Versand innerhalb Deutschlands. Auch Lieferungen in die EU
und in die Schweiz sind möglich.