Sechs Produkte für Standfläche und Gang
Ein Stand besteht aus mehreren Zonen. Die Rückwand trägt die Marke, die Standkante fängt Besucher aus dem Gang ab, der Counter hält Gespräche, und vor der Halle entsteht der erste Kontakt. Jede Kachel nennt, welche Zone sie abdeckt.
Messestand
Kompletter Auftritt auf der Standfläche. Trägt die Marke im Rücken und gibt der gesamten Fläche ihren Rahmen, von der Rückwand bis zur Seitenblende.
Zum MessestandMesse-Theke
Anlaufpunkt für Gespräche. Bietet Ablage für Unterlagen und Technik und markiert für Besucher, wo sie ansprechbar sind.
Zur Messe-ThekeRoll-up
Schnell aufgebaut und mehrfach nutzbar. Lässt sich im Verlauf der Messe umstellen und verschwindet danach in der eigenen Kassette.
Zum Roll-upBeachflags
Sichtbarkeit über die Gänge hinweg. Das kompakteste Element mit großer Fernwirkung, passt samt Mast in eine schmale Tasche.
Zu den BeachflagsPlanen und Banner
Großformatige Motive für Abhängungen über dem Stand und für Flächen vor der Halle, vom Hallenbanner bis zum Außengelände.
Zu Planen und BannerWerbeschilder
Feste Beschilderung für Stand, Theke und Wegweisung, etwa aus Aluverbund oder Leichtstoffplatte, für wiederkehrende Messetermine.
Zu den WerbeschildernWie Aussteller eine Messe vorbereiten
Die Arbeit an einem Messeauftritt beginnt lange vor dem Aufbautag. Nach der Standbuchung steht fest, wie viele Quadratmeter Sie haben und von welchen Seiten Besucher auf die Fläche schauen. Aus dem Hallenplan lesen Sie ab, ob Sie an einem Hauptgang liegen oder in einer Nebenachse, wo die Eingänge sitzen und wer Ihnen gegenüber steht. Diese Punkte bestimmen mehr über die Wirkung Ihres Auftritts als jedes einzelne Werbemittel.
Danach folgt die Terminschiene. Standbau und Technik brauchen Vorlauf, die Werbetechnik ebenfalls. Planen Sie die Motive so früh, dass ein Korrekturlauf möglich bleibt. Viele Aussteller unterschätzen, wie lange die Abstimmung im eigenen Haus dauert, sobald Marketing, Vertrieb und Geschäftsleitung mitreden. Die Produktion ist am Ende meist der kürzeste Teil der Kette.
Der dritte Punkt ist die Logistik. Klären Sie früh, wer anliefert, wie die Ausstattung in die Halle kommt und wo sie während der Messe gelagert wird. Wer mit dem eigenen Kombi anreist, plant anders als ein Team mit Spedition. Systeme, die in Transporttaschen passen, entscheiden hier über einen ruhigen oder einen hektischen Aufbautag.
Was am Stand über die Ansprache entscheidet
Besucher bewegen sich an zahlreichen Ständen vorbei und entscheiden häufig im Vorbeigehen, welchem Auftritt sie Aufmerksamkeit schenken. Sie haben nur wenige Sekunden, um zu vermitteln, wer Sie sind und was Sie anbieten. Das gelingt nur mit wenigen, großen Aussagen. Ein Firmenname allein reicht nicht, eine vollständige Leistungsliste ist zu viel.
Arbeiten Sie mit drei Ebenen. Die Fernwirkung greift aus größerer Entfernung und läuft über Logo, Farbe und einen kurzen Satz auf hoher Fläche. Die mittlere Ebene beginnt am Standrand und erklärt in einem Halbsatz, wofür Sie stehen. Die Nahebene entsteht erst im Gespräch, dorthin gehören Details, Muster und Unterlagen.
Die Standkante ist dabei eine der wichtigsten Zonen für die Ansprache aus dem Gang. Wer dort etwas platziert, das aus dem Gang heraus wirkt, holt Besucher ab, bevor sie vorbei sind. Ein Roll-up oder eine Beachflag an der Kante übernimmt genau diese Aufgabe, während die Fläche dahinter frei bleibt für das, worum es eigentlich geht.
Welche Standform Sie haben und was sie verlangt
Die Standform bestimmt, von wie vielen Seiten Besucher auf Ihre Fläche blicken. Danach richtet sich, wo Werbeflächen wirken und wo sie ins Leere laufen.
| Standform | Offene Seiten | Worauf es ankommt |
|---|---|---|
| Reihenstand | eine Seite | Starke Fläche im Rücken |
| Eckstand | zwei Seiten | Beide Seiten bespielen, Ecke offen |
| Kopfstand | drei Seiten | Rundum lesbare Elemente |
| Inselstand | vier Seiten | Sicht aus mehreren Gangrichtungen |
Für den Reihenstand ist eine tragende Fläche im Rücken die Basis, wie sie ein kompletter Messestand mitbringt. Bei Eck- und Kopfständen kommen Roll-ups dazu, weil sie frei stehen und sich während der Messe umstellen lassen. Auf Inselständen zahlt sich Höhe aus, dort wirken Banner und Displays in der Abhängung besonders gut. Der Counter gehört unabhängig von der Form an eine gut erreichbare Kante, eine Messe-Theke schafft dort einen klaren Anlaufpunkt.
Welche Messearten welchen Auftritt verlangen
Nicht jede Messe funktioniert gleich. Auf einer Fachmesse kommen Besucher mit konkreten Fragen und wenig Zeit, auf einer Verbrauchermesse entscheidet die Atmosphäre. Wer überall dasselbe Konzept einsetzt, verschenkt Wirkung.
| Messeart | Typisches Ziel | Schwerpunkt im Auftritt |
|---|---|---|
| Industrie- und Fachmesse | Fachkontakte, Geschäftsanbahnung | Klare Leistung, Raum für Gespräche |
| Handwerksmesse | Produkte und Leistungen zeigen | Anschauung, kurze Wege |
| Lebensmittelmesse | Präsentieren und verkosten | Ablage, leicht zu reinigende Flächen |
| Karrieremesse | Als Arbeitgeber auftreten | Offene Ansprache, Gesprächsplatz |
| Verbraucher- und Regionalmesse | Aufmerksamkeit, direkter Kontakt | Hohe Sichtbarkeit, Aktionen |
Auf Karrieremessen können Sitzgelegenheiten wie ein Sitzwürfel längere Gespräche angenehmer machen, ein Flyerständer hält Unterlagen bereit, ohne den Counter zu belegen. Bei Regionalmessen mit Außengelände verlagert sich ein Teil des Auftritts vor die Halle, dort schafft ein Faltzelt eine eigene Fläche für Aktionen.
Messeausstattung mehrfach nutzen und Drucke austauschen
Viele Aussteller sind mehrmals im Jahr unterwegs. Ausstattung rechnet sich deshalb erst über den zweiten und dritten Termin. Entscheidend ist, was sich austauschen lässt, ohne dass gleich das ganze System neu beschafft wird.
- Trennen Sie dauerhafte von wechselnden Elementen. Logo und Farbwelt bleiben, Aktionsmotive wechseln.
- Setzen Sie bei den wechselnden Teilen auf Systeme mit tauschbarem Druck. Das Gestell bleibt, nur die Bahn wird ersetzt.
- Beschriften Sie Taschen und Kartons nach Standzone. Aufbau und Abbau werden dadurch deutlich schneller.
- Lagern Sie trocken und stehend, gerollte Drucke ohne Knick.
- Prüfen Sie direkt nach jeder Messe, was beschädigt ist, und ersetzen Sie es sofort statt kurz vor dem nächsten Termin.
Für den mobilen Einsatz sind leichte Systeme im Vorteil. Beachflags passen mit Mast und Fahne in eine schmale Tasche und liefern trotzdem die größte Fernwirkung. Ein Werbewürfel lässt sich flach lagern und dient am Stand gleichzeitig als Ablage.
Materialien und Systeme im Messeeinsatz
Erst wenn die Standplanung steht, wird die Materialfrage interessant. In der Halle gelten andere Bedingungen als draußen, vor allem beim Licht und bei der Beanspruchung.
| Material | Eigenschaft | Geeignet für |
|---|---|---|
| Textilgewebe | Matte Oberfläche, faltbar | Innenflächen, oft wiederverwendet |
| PVC-Plane | Plane für den Außeneinsatz | Außenbereich, Gerüst- und Zaunflächen |
| Blockout-Material | Kern ohne Lichtdurchlass | Beidseitiger Druck ohne Durchscheinen |
| Aluminium-Systeme | Leicht und formstabil | Gestelle für häufigen Aufbau |
| Leichtstoffplatte | Sehr leicht, gut zu transportieren | Aktionen und Produktinszenierung |
Ein Punkt wird oft übersehen: Hallenbeleuchtung erzeugt harte Reflexe. Je nach Position und Hallenbeleuchtung können stark glänzende Oberflächen störende Reflexe erzeugen. Für größere Informationsflächen sind matte Oberflächen deshalb häufig vorteilhaft. Wie Sie Ihre Daten dafür sauber anlegen, mit Beschnitt, Auflösung und Farbraum, steht in der Anleitung zu Druckdaten für Werbetechnik.
Typische Fehler im Messeauftritt
- Zu viel Text auf großen Flächen. Kleine Schrift wird aus dem Gang nicht gelesen.
- Wichtige Aussagen zu tief platziert. Was über Augenhöhe steht, sehen auch Besucher, die hinter anderen stehen.
- Uneinheitliche Gestaltung. Drei Blautöne und zwei Schriftfamilien lassen einen Stand unfertig wirken.
- Bilder in zu geringer Auflösung. Was am Bildschirm passt, wird auf zwei Metern Breite unscharf.
- Kein Blickfang an der Standkante. Die Fläche wirkt geschlossen, obwohl sie offen ist.
- Der Counter steht mittig und blockiert den Zugang, statt seitlich einzuladen.
- Keine Reserve eingeplant. Ein beschädigtes Teil ohne Ersatz kostet auf der Messe mehr als ein Nachdruck vorher.
Sonderformat oder komplette Standausstattung?
Manche Stände brauchen Maße, die kein Standardformat abdeckt, etwa eine durchgehende Rückwand über sechs Meter oder eine Blende in ungewöhnlicher Höhe. Schicken Sie uns Standmaße, Standform und den Hallenplan, dann kalkulieren wir die passende Kombination. Auch für mehrere Messetermine im Jahr lohnt sich eine gemeinsame Planung.
Fragen, die uns Messeaussteller stellen
Welche Werbetechnik brauche ich für meinen ersten Messeauftritt?
Drei Elemente reichen für den Start. Eine tragende Fläche im Rücken, ein Counter für Gespräche und ein Blickfang an der Standkante. Alles Weitere ergänzen Sie, sobald Sie wissen, wie Ihr Publikum auf der Fläche unterwegs ist.
Welche Systeme lassen sich mehrfach verwenden?
Alle Systeme mit tauschbarem Druck. Gestell und Mechanik bleiben, nur die bedruckte Bahn wird ersetzt. Das gilt für Rollsysteme, Textilrahmen und Fahnenmasten gleichermaßen.
Wie ziehe ich mehr Besucher an meinen Stand?
Über die Standkante und über Höhe. Wer aus dem Gang heraus sofort erkennt, worum es geht, bleibt eher stehen. Eine Sitzgelegenheit kann zusätzlich einen ruhigeren Rahmen für längere Gespräche schaffen.
Welche Werbeträger sind aus größerer Entfernung gut sichtbar?
Alles, was über Kopfhöhe hinausgeht. Hohe Fahnenelemente und abgehängte Flächen wirken über den ganzen Gang, während bodennahe Elemente erst ab wenigen Metern erkennbar werden.
Wie transportiere ich die Ausstattung einfach?
Achten Sie beim Kauf auf mitgelieferte Transporttaschen und auf das Packmaß. Systeme, die in einen Kombi passen, sparen die Spedition. Beschriften Sie die Taschen nach Standzone, dann geht der Aufbau schneller.
Was passt auf einen kleinen Stand von sechs Quadratmetern?
Eine Lösung für den Rücken, ein schmaler Counter und ein Element mit Höhe. Mehr überfüllt die Fläche und nimmt Besuchern den Platz zum Stehenbleiben.
Wie lange vorher sollte ich bestellen?
Rechnen Sie die interne Abstimmung als längsten Posten. Sind die Motive freigegeben, geht die Produktion zügig, für viele Produkte ist auch eine Expressfertigung möglich. Den konkreten Liefertermin sehen Sie im Konfigurator der jeweiligen Produktseite.
Wie schaffe ich einen einheitlichen Markenauftritt?
Legen Sie vor der Gestaltung drei Dinge fest. Eine Hausfarbe mit höchstens einer Zweitfarbe, eine Schriftfamilie und eine feste Position für das Logo. Sind diese drei Punkte auf jedem Werbeträger gleich, wirkt der Stand geschlossen, auch wenn die Elemente aus verschiedenen Jahren stammen.
Sind die Materialien schwer entflammbar?
Viele Messen verlangen schwer entflammbare Materialien nach B1. Für das bedruckte Textil bei Messestand und Messetheken ist B1 nachgewiesen. Beim Roll-up gilt der Nachweis nur für das PVC-Material, nicht für den Roll-up-Film. Klären Sie die Vorgaben Ihres Veranstalters vorab.
Liefern Sie auch ins Ausland?
Werbetechnik liefern wir ausschließlich innerhalb Deutschlands, der Versand ist dabei kostenlos. Andere Produkte aus unserem Sortiment wie Etiketten und Drucksachen liefern wir auch in die EU-Mitgliedstaaten und in die Schweiz.
Nahe verwandt sind die Seiten für Hotels und Autohäuser. Wer zur Messe auch Drucksachen braucht, findet Hinweise bei den Eventagenturen. Weitere Branchen finden Sie in der Übersicht Werbetechnik nach Branche.
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Wenn Sie wissen, was Sie brauchen, berechnen Sie den Preis direkt im Konfigurator.
Zum Messestand Zu den Messetheken
Neuer Messetermin in Planung? Sagen Sie uns Standgröße, Standform und Messeart, dann stimmen wir die Ausstattung mit Ihnen ab. Telefonisch erreichen Sie uns unter 09721 73073711.
Flyerpilot produziert Drucksachen, Etiketten auf Rolle, Standbodenbeutel
und Werbetechnik in der eigenen Druckerei in Sennfeld bei Schweinfurt. Wir bieten kostenlose Druckdatenprüfung, viele Produkte im 24h- oder 48h-Express und kostenlosen Versand innerhalb Deutschlands. Auch Lieferungen in die EU
und in die Schweiz sind möglich.